Von Meteora fahren wir weiter ins Gebiet Zagori über den Katara-Pass 1700 m.ü.M. Mit dem zusätzlichen auf und ab im hügligen vorwiegend bewaldeten Gelände hat es dann 1700 hm gegeben. Wenigstens war die Temperatur angenehm. Nur hätte es uns nicht zweimal verregnen müssen. Auf dem Pass lag sogar noch etwas Schnee. Durch den Wind wurde es bissig kalt. Bissig waren auch die 6 Hunde, die uns intensiv anbellten bei einer Alpstall, kein Mensch weit und breit. Unser Tagesziel war der Aatos-Stausee. Knapp davor haben wir ein Unterstand mit Tisch, Bank und Quelle gefunden. Da stellten wir unser Zelt auf. Wir unterschätzten die Reichweite der sechs Hunde. Mitten in der Nacht strichen sie um unser Zelt und bellten abwechselnd. War sehr ungemütlich. Inzwischen haben wir im Internet recherchiert und herausgefunden, dass überall viele Hunde in der Gegend sind um Bären fernzuhalten.

Die nächste Bergetappe beginnt mit einer Bilderbuchfahrt dem Aatos-Stausee entlang. Danach folgt eine lange Abfahrt. Beim ersten dieser verschlafenen Bergdörfer finden wir tatsächlich ein Restaurant, wo es guten griechischen Kaffee gibt. Den geniessen wir sehr. Bei der Weiterfahrt durch die Wälder treffen wir tatsächlich drei Jungbären. Erst später auf einer Hinweistafel wird uns klar, das waren keine jungen Hunde. In der Region Nordwest Griechenland sind Bären, Wölfe und Wildschweine heimisch. Die Besichtigungstour der Steinbrücken aus dem 18. Jahrhundert beginnt. Bis Kipoi unserem Tagesziel werden wir dreimal verregnet und sind schliesslich froh, ein Hotelzimmer zu bekommen. Wir bleiben zwei Tage und die vielen weiteren Steinbrücken zu fotografieren und den historischen Pfaden von Dorf zu Dorf zu folgen. Wir treffen in Koukouli gerade den fliegenden Bäcker an. Beim Broteinkauf trifft sich das ganze Dorf. Es sind nur noch 12 alte Menschen, die hier wohnen. Auf der andern Seite der Schlucht, daher die Brücken, finden wir unerwartet ein schönes Kaffee. Die Tische stehen unter einem riesigen Baum auf dem Dorfplatz. Der Kaffee fredo erfrischt, es ist nämlich 24° warm.

3 Kommentare zu „Zagori 16. – 18.5.2019

  1. Das ist alles sehr spannend und eindrücklich, was ihr erzählt: Abenteuer pur! Tolle Bilder! Gute Weiterfahrt und immer wieder irgendwo einen guten Kafi! Ursula

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  2. Liebe Kathrin

    Nach euren Bildern zu urteilen, muss die Veloreise wunderschön sein.

    Da wäre ich am liebsten mit dabei.

    Allerdings ist eure Reise auch streng, ihr habt ja immer das ganze Gepäck mit dabei. Da bewundere ich euch schon sehr.

    Wo ist euer Ziel, du hast es sicher schon gesagt, aber ich habe es vergessen.

    Wir möchten im Herbst nach Georgien reisen. Ich bin dran eine Route zu finden, noch schlimmer ist ein passender Guide zu finden. Da wir der Sprache nicht mächtig sind, sind wir angewiesen auf Guide. Auch das Autofahren soll mühsam sein.

    Gestern waren wir wandern im Jurapark. Im Park sind Orchideen und Waldvögelein zu sehen. Doch für die Orchideen ist es zu früh.

    Bei einem Rebberg haben wir gesehen was der Bodenfrost angerichtet hat, abgefrorene Zweiglein noch und noch. Interessanterweise sind die Reben am gleichen Hang im oberen Teil vom Bodenfrost nicht betroffen.

    Heute sollte ich noch joggen gehen. Wir haben uns für den Aletsch-Halb-Marathon angemeldet. Und jetzt gemerkt, dass nur noch vier Wochen Zeit zum trainieren sind. Na ja… ich nehme es wie es sein wird. Ein wenig muss ich schon noch laufen… sonst komme ich nicht mal bis zum Dorfende…..

    Jetzt wünsche ich dir und Markus eine gut Woche und bin gespannt auf den nächsten Bericht.

    Herzlich

    Hedwig

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