Auf verkehrsarmen Nebenstrassen fahren wird an die Grenze zu Montenegro. Es ist cool mit dem Velo die ganze Autokolonne vor dem Zoll zu überholen. Wir wundern uns, wie anders es hier ist. In der Bäckereien von Montenegro vermisse ich das albanische Birek. Es ist offenbar mehr Geld vorhanden, Häuser und Strassen sind in besserem Zustand. Unser Übernachtungsplatz ist ein kleiner neuer Campinplatz direkt am Meer. Endlich können wir nach dem Velofahren noch Baden, das Wasser ist zwar noch immer kühl. Die Weiterfahrt ist leider auf Hauptstrassen mit viel Verkehr, puh! In Budva am Meer schlagen wir diesmal unser Zelt neben einem Mirabellenbaum auf und ernten für die nächsten zwei Tage ausgiebig Früchte. Abends erkunden wir die Touristenstadt. Auch Budva hat eine schmucke Altstadt voller Restaurants.

Der Wetterbericht kündet ein Gewitterwochenende an und unser nächstes Ziel die historische Stadt Kotor hat keinen Campingplatz. Daher buchen wir in Kotor, ein Zimmer und sind sehr froh, die Wettervorhersage stimmt. Wir glauben die perfekte Route dahin gefunden zu haben. Auf dem letzten Pass verwehrt uns allerdings die Polizei die Abfahrt – Strasse gesperrt wegen Autorennen. Wohl oder übel drehen wir um und fahren durch den Autotunnel, was mit dem Velo immer sehr unangenehm ist. Den Nachmittag verbringen wir mit Stadtbesichtigung. Das erste heftige Gewitter kommt. Wow, diese vielen Besucher hier. Nicht verwunderlich, es haben drei Kreuzfahrtschiffe angelegt. Am nächsten Tag unternehmen wir eine Regenwanderung. Direkt hinter der Stadt Kotor steigt das Gelände auf über 1000 m.ü.Meer an. Auf einem bequemen Weg steigen wir hoch und bei strömendem Regen wieder ab. Obwohl wir immer pedalen, holen wir uns beim Wandern einen zünftigen Muskelkater.

Link zum GPS-Track

Ein Kommentar zu „Montenegro 31.5. – 4.6.2019

  1. Liebe Kathrin und lieber Markus
    Pfingsten ist verregnet. Ihr bringt etwas Sonne und viel Interessantes in den trüben Tag.
    Ich habe eben die Karte hervorgeholt und nachgeschaut, wo ihr überall durchradelt.
    Velo fahren ist eine ganz gute Art, Land, Leute und Wetter wahrzunehmen.
    Pflümlibäume versüssten uns jeweils auch unsere Touren.
    Viele Grüsse
    Ursula

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